Wenn Sie eine
Email bekommen haben, mit der Nachricht, dass Sie eine
virenbefallene Email verschickt hätten, achten Sie zuerst auf den
Absendernamen und ob ein Anhang mit geschickt wurde. Wenn Ihnen
weder der Absender oder die Datei bekannt sind, dann können Sie sich
sicher sein, dass der Anhang ein Schädling ist.
Sie erkennen
es daran dass hinter dem Dateinamen meist Doppelendungen zu sehen
ist. (z.B. pif.cmd …, aber auch lange Zahlenkombinationen)
Wenn dies der
Fall ist, dann löschen Sie die Email sofort, da sich hinter diesem
Anhang 100%ig eine Schadsoftware verbirgt. Viele Mail-Programme
blockieren potentiell schädliche Anhänge ( aufgrund der Dateiendung)
generell.
In jüngster
Zeit versuchen Betrüger vermehrt an private, und persönliche Daten
zu kommen. Phishing ist ein Kunstwort, dass aus „Passwort“ und
„fischen“ gebildet wurde.
Es werden
(gefälschte) Emails von verschiedenen Banken, Internetprovidern und
Online Auktionshäusern verschickt. Der Kunde soll dazu bewegt
werden, dem Link in der Email zu folgen. Dadurch werden Sie auf ein
täuschend echtes Online Formular geführt. Hier sollen dann
persönliche Kundendaten, Passwort, Bankverbindungen oder sonstige
vertrauliche Daten eingetragen werden. Phishing-Betrüger geben in
den Emails oft kritische Situationen als Gründe an. So wie den
Verlust der Zugangsdaten, aufgrund eines Serverausfalls, eine
Überweisung einer größeren Summe, die Sie bitte bestätigen sollen
mit ihren vertraulichen Daten. Ein Benutzerkonto läuft ab. …..
Generell gilt
folgendes: Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten weiter,
wenn Sie über Emails dazu aufgefordert werden !! Emails, die dazu
auffordern Passwörtern, Bankverbindungen, Benutzerdaten,
Kreditkartennummern oder andere persönliche Informationen
weiterzugeben, sind mit äußerster Vorsicht zu behandeln. Wenden Sie
sich in solchen Fällen lieber zuvor an die vermeintlichen Absender
und hinterfragen den Grund.
Das Wichtigste ist: Öffnen Sie niemals Dokumente, deren Herkunft
Sie nicht kennen. Löschen Sie diese ungesehen und sofort! Auch
aus dem Ordner gelöschte Objekte.
Falls Sie sich nicht sicher sind, überprüfen
Sie den Absender, ob er Ihnen bekannt ist.
Ggf. können
Sie auch mit einer kurzen Nachfrage beim vermeintlichen Absender
hinterfragen was es mit der „anderen“ Mail auf sich hat.
Wenn Sie einen
Virenscanner besitzen, lassen Sie die Email scannen. Ein guter und
richtig konfigurierter Virenscanner ( wie z.B. Norman Virus Control)
prüft automatisch jede eingehende Mail ( bei Norman NVC sogar in der
Sandbox)
Würmer sind
eigenständige, sich selbst reproduzierende Programme, die das PC
System ganz gezielt an einer bestimmten Stelle manipulieren können,
und können somit äußerst gefährlich werden. Würmer werden sehr oft
als Email-Anhang (Attachment) verschickt. Meist sind dies auch
Programme mit Doppelendungen oder *.vbs Dateien. Wenn der Anhang
durch einen Doppelklick geöffnet wird, dann wird der Wurm aktiviert.
Der Wurm liest in den meisten Fällen dann das Adressbuch des Email
Programms aus und versendet sich automatisch. So kann in kürzester
Zeit eine rasante Ausbreitung erfolgen. Viele Würmer zerstören auch
Daten auf dem lokalen PC. Mp3s, Videodateien, Dokumente können von
dem Wurm dann zerstört werden. Man bemerkt deren Aktivitäten häufig
an eine sehr stark verlangsamten Reaktion eines ansonsten schnellen
Pcs.
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Bewahren Sie Ruhe
-
Internetverbindung beenden ggf. durch ziehen des Modemsteckers oder
des Netzwerkkabels
-
Beenden aller laufenden Programme und schalten Sie den PC aus
- Holen
Sie am besten fachkundige Hilfe
à
Müller-IT
-
Falls Sie einen Virenscanner haben, scannen Sie Ihr System und
folgen Sie den Anweisungen
des Programms
Halten Sie auch im Taskmanager Ausschau nach „schadhaften“
Prozessen. Das sind meist sehr merkwürdig geschriebene Dateinamen.
z.B
p6p60g7se6.dll, P72JSDL0ZZ2.EXE, powerscan.exe,
schost.exe,
scvvhost.exe, se.dll, SE.exe…
Falls Sie
nicht mehr weiterwissen, melden Sie sich doch bei uns. Wir helfen
Ihnen gerne.
Für ganz Gewissenhafte….
- Unterziehen
Sie die Festplatte einer erneuten Überprüfung mit dem
Anti-Viren-Programm
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Untersuchen Sie alle anderen beschreibbaren Datenträger (Disketten,
CDs) auf Virenbefall
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Versuchen Sie, die Quelle der Virusinfektion festzustellen. Handelt
es sich dabei um Original-
Datenträger, sollten Sie unbedingt den
Hersteller informieren.
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Warnen Sie andere Nutzer, wenn diese Daten mit Ihrem befallenen PC
ausgetauscht haben.
(Nur ernst gemeinte Warnungen, keine Hoaxes =
Falschmeldungen!)
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Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, installieren Sie die befallenen
Programme oder gar das
gesamte System neu.
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